Was ist Shiatsu?

Übersetzt bedeutet Shiatsu  „Fingerdruck“
Es ist eine Kunst der Berührung,
welche in idealer Weise jahrtausendealte Techniken
mit Methoden der modernen Körperarbeit verbindet

 

Die Ursprünge liegen in der 3000 Jahre alten chinesischen Heilkunst:
– Akupressur
– die Arbeit mit Meridianen (Funktionskreisläufen des Körpers)
– das Einbeziehen der Akupunkturpunkte der TCM
– Arbeiten mit dem „Chi“, der Lebensenergie
– bewusste Berührung in der „Tiefe“

Die Elemente aus der westlichen Physiotherapie sind:
– passive Bewegung des Körpers durch Rotationen und langsame Dehnungen
– gezielte sanfte Mobilisierung von Organsystemen
– manuelles Arbeiten mit Muskelverhärtungen
– Lösen von verklebten Bindegewebe und Faszien

Darüber hinaus:
bildet die 5 Elemente-Lehre der TCM im Shiatsu eine wesentliche geistige Grundlage.
Diese – treffender als „Wandlungsphasen“ bezeichnete – Lehre ermöglicht es,
den Menschen in seinen physisch-, emotional-, geistigen Fülle zu erfassen
und das dynamische Beziehungsgeflecht dieser Ebenen untereinander
mit in die Behandlung einfließen zu lassen.

Durch achtsame Berührung und sanftes „Lehnen“ entsteht ein heilsamer Druck,
welcher hilft, gut in Kontakt mit sich zu kommen,
die Selbstheilungskräfte anzuregen und zu Ruhe, Klarheit und Stärke zu finden.
Traditionell wird auf einem weichen Futon behandelt.

In Japan ist Shiatsu vom japanischen Gesundheitsministerium als therapeutische Methode anerkannt.
In einem Bericht der EU-Kommission zu komplementärmedizinischen Methoden
wird Shiatsu als ein anerkanntes Verfahren manueller Medizin aufgeführt.